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Veröffentlichungen

Zeitschrift "Haflinger aktuell"
Veröffentlichung Juli/August 2001

Wie entsteht ein Sommerekzem?

Das als Sommerekzem (fälschlicherweise auch als Sommerräude oder Sommerbluten) bezeichnete Krankheitsbild ist ein hauptsächlich während der Sommermonate auftretendes, meist auf die Rückenregionen des Körpers beschränktes, durch Mücken ausgelöstes allergisches Ekzem. Oft ist jedoch auch die Bauchnaht Angriffspunkt der Insekten.

Inzwischen ist eindeutig nachgewiesen, dass es sich beim Sommerekzem um eine Überempfindlichkeitsreaktion einzelner Pferde gegen Inhaltsstoffe des Speichels von Mücken handelt.

Je nach Region werden hier verschiedene Mücken verantwortlich gemacht; in unseren Breiten meist Culicoides Spezies, auch Gnitzen, Kriebelmücken, Stechmücken oder Sandmücken genannt.

Stechmücken sind außer auf Island weltweit verbreitet. Als Brutplätze dienen stehende oder langsam fließende Gewässer. Auch windgeschützte Gegenden laden die Mücken zum Brüten ein. Fehlen diese Voraussetzungen, gibt es auch keinen Bedarf an Blut, der ausschließlich für tragende Weibchen von Bedeutung ist, weil nur diese weiblichen Mücken Blut saugen.

Die Stechmücken sind 1-4 mm groß, haben einen behaarten Körper und einen Stechrüssel. Die Entwicklung der Mücken geht im Wasser vor sich. Aus dem Ei entwickelt sich über verschiedene Larvenstadien innerhalb von 2-5 Wochen die Mücke. Nach dem Blutsaugen legt eine einzelne Mücke bis zu 400 Eier. Zum Vermehren benötigt die Mücke also Blut und hat sich dafür unser Pferd ausgesucht. Hauptsächlich stechen sie an der Schweifrübe, dem Mähnenkamm, auf der Kruppe und an der Bauchnaht; bezeichnenderweise stehen an diesen Körperstellen die Haare senkrecht. Zur Verhinderung der Blutgerinnung geben die tragenden Weibchen während des Saugens etwas Speichel ab. Genau auf diesen Speichel reagieren die Ekzemer allergisch.
Gnitzen sind dämmerungs- und nachtaktiv. Am stechlustigsten sind sie in feuchter Wärme, im Halbdunkel und kurz nach Sonnenuntergang.
Nicht alle Pferde zeigen auf Stiche eine allergische Reaktion. Besonders anfällig sind allerdings Tiere, deren Hautstoffwechsel gestört ist, was sich in verzögertem Fellwechsel, Schuppenbildung, hoher Empfindlichkeit für Parasiten, Pilzbefall und langsamer Wundheilung äußert.
Grundsätzlich sind alle Rassen anfällig für Allergien und damit auch für das Sommerekzem.
In den USA zum Beispiel beobachtet man das Sommerekzem häufig bei Quarter, Paint und Apaloosa. Das liegt sicher daran, dass die Pferde dort meist extensiv gehalten werden, also ganzjährig im Freien leben.

Das Sommerekzem basiert auf einer sogenannten multifaktoriellen Vererbung, wobei es Merkmale gibt, die nur kombiniert mit anderen Merkmalen vererbt werden, und solche, bei denen an der Ausprägung eines Merkmals mehrere Gene beteiligt sind.

Ziemlich sicher scheint jedenfalls die Tatsache, dass es einen starken mütterlichen Einfluss auf die Ausprägung des Merkmals Sommerekzem gibt.

Auch hormonelle Unausgeglichenheitenäußern sich in Form von Hautproblemen: manche Stuten scheuern sich während der Rosse am ganzen Körper.

Ernährungsfehler begünstigen die Allergiebereitschaft. Ein Mangel an Vitaminen, z.B. Vitamin B, D und H (Biotin) sowie zuwenig Calcium, Kupfer, Zink und Selen können sich negativ bei Ekzemern auswirken. Desgleichen können ein Überschuss an Vitaminen, vor allem an Vitamin A und D, sowie unerkannte Lebererkrankungen zu Hautschäden führen.

Zuviel Caicium wiederum konkurriert im Darm mit Kupfer, Zink und Selen um die Aufnahme in den Körper. Kupfer- und Zinkmangel führen direkt zu Hautproblemen und Scheuern.
Bei schweren Krankheitsbildern findet man im Blut erniedrigte Zinkspiegel - allerdings ist ungeklärt, ob zu wenig Zink die Allergie auslöst oder ob die Allergie den Zinkspiegel sinken lässt. Neuere Beobachtungen lassen den Verdacht aufkommen, dass eine Überdosierung von Zink und Kupfer das Ausbrechen des Sommerekzems sogar begünstigen können. Das Scheuem der betroffenen Körperbereiche, sprich der starke Juckreiz, steht bei Sommerekzemern im Vordergrund, was schließlich zum Haarbruch führt. Die Schweifhaare werden sehr struppig, brechen ab, der Schweif wird dünn ("Rattenschwanz"). Die Haut zeigt ein papulöses Ekzem (Bläschen-Ekzem), das vielfach deutliche Exsudation entwickelt. Durch Eintrocknung, Verklebung mit Schmutz und Schuppen entsteht ein krustöses Ekzem.
Die Veränderungen werden besonders im Mähnen- und Schweifansatz gefunden. Durch den quälenden Juckreiz wird das Scheuern provoziert, wodurch tiefere Verletzungen entstehen, in die Bakterien eindringen und eine Dermatitis (Hautentzündung) auslösen können.
Am Widerrist und am Mähnenkamm legt sich die Haut in dicke, wulstige Falten, wodurch luftabgeschlossene Bereiche entstehen, die zu nässen anfangen und eitrig werden können (Pyodermie). Zum Teil gehen geschwürähnliche Veränderungen daraus hervor.
Die gescheuerten Stellen werden oft ganz kahl, das Mähnenhaar wird vollständig abgescheuert, am Schöpf bleibt ein wenig dünnes Langhaar stehen. Der Schweif wird, wie bereits erwähnt, zum Rattenschweif.
Eine andere Mückenart, Culicoides nubeculosus, befällt auch die Schulter- und Rückenpartie der Pferde. Man spricht dann vom Kurzhaartyp des Sommerekzems.

Die Veterinärmedizin teilt heute das Sommerekzem in 5 Stadien ein:

  • das Vorläufer- oder Prodromalstadium
  • das erste oder papulöse Stadium
  • das aufgescheuerte - oder Exkoriationsstadium
  • das sekundär infizierte oder uicerierende Stadium
  • das Heilungs- oder Regenerationsstadium

Nach dem Ausbleiben der Mücken im Herbst heilen die Wunden nach ca. 4-8 Wochen ab und das Pferd hat Ruhe - bis zum nächsten Jahr.

Da es sich um ein allergisches Geschehen handelt, sind ein einzelner oder auch nur sehr wenige Stiche ausreichend, um das Vollbild des Sommerekzems auszuprägen. Damit wird klar, warum eine Behandlung dieser Erkrankung sehr problematisch ist.

Vorbeugemaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten

HALTUNG
Die Pferde tagsüber aufzustallen und über Nacht auf die Weide zu stellen, macht keinen Sinn, da unsere Stechmücken auch nachtaktiv sind.

In unseren Breiten dürfte Weidegang oder Haltung in Offenställen zwischen 7.00 und 15.00 Uhr kein Problem sein. An windigen, regnerischen Tagen können anfällige Pferde ebenfalls gefahrlos draußen bleiben.

Ein weiterer Rundumschutz sind Ekzemerdecken; es wäre einen Versuch wert, das Pferd einfach einzupacken.

Von den Weiden und Paddocks sollten regelmäßig einmal täglich die Pferdeäpfel abgesammelt werden. Auch Gewässer in der Nähe des Pferdeaufenthaltsorts sind unerwünscht.

Nach meiner Erfahrung leistet Aegidienberger Emulsion, mit der man die gefährdeten Körperstellen (Mähne, Schweifrübe, Widerrist, Bauchnaht) einölt, gute Dienste. Tägliche Anwendung dieser aus 9 ätherischen Ölen zusammengesetzten Emulsion lindert eventuell schon bestehenden Juckreiz, verscheucht Mücken und kräftigt Haut und Haare (s.Therapeutika).


FÜTTERUNG
Eine sehr entscheidende Vorbeugemaßnahme stellt die Fütterung des Ekzempferds dar. Eine Eiweiß- und Energieüberfütterung muss unbedingt vermieden werden. Ausgewogene Mineralienzufuhr ist von größter Wichtigkeit.
Regelmäßige Bewegung stabilisiert den Stoffwechsel und beeinflusst das psychische Gleichgewicht.

Ein speziell krank machendes Problem ist die Übersäuerung des Pferdeorganismus durch falsche Ernährung. Kommt es schließlich zu peripheren Durchblutungsstörungen als Folge des Zusammenwirkens von Blutviskosität (Fließeigenschaft) und niedrigem Basengehalt im Blut (sprich: Übersäuerung), ist die Haut mitbetroffen. Die reine Hafer/Gras/Heu-Fütterung bei gleichzeitig vorherrschendem Mineralstoffmangel ist mitverantwortlich für den Ausbruch von Hautkrankheiten und Allergien bei entsprechend veranlagten Pferden.


Behandlungsmöglichkeiten

1. FÜTTERUNGSEMPFEHLUNG
(z.B. für ein ca. 400 kg schweres Kleinpferd)
Morgens (zw. 7.00 und 11.00 Uhr): ca. 3 Stunden Weidegang (magere Weide)
Mittags: (ca. 12.00 Uhr) : 1 kg Heu/Stroh
Abends (1) (ca. 16.00 Uhr): 1 kg Heu, 250g Hesta Mix Classic, 1/2 Würfel eingeweichte Hefe (morgens mit etwas Wasser und sehr wenig Zucker verrühren und den Tag über stehen lassen)
Abends(2) (ca. 19.00 Uhr): 1,5 kg Heu/Stroh, 150g Hesta Mix Classic, 1 Eßlöffel (10g) Nutripferd (Algenmikronat Fa. Neomed pharma)
Nutripferd enthält Zink und Histidin in ausgewogener Dosierung. Die Aminosäure Histidin ist als Komplexbildner für Zink an der Regulation von Resorption, Transport, Verteilung und Ausscheidung von Zink eng beteiligt. Somit erfolgt die Regulation des Zinkhaushalts in Anlehnung an die physiologischen Vorgänge im Pferdestoffwechsel.
Diese Fütterungsempfehlung gilt auch für Warmblutpferde (Lebendmasse 550-650 kg) und Quarterhorses (Lebendmasse 530 kg) mit entsprechend erhöhtem Rauhfutteranteil. Die Mengen für Hesta Mix Classic liegen dann bei ca. 1 kg auf 2 Rationen verteilt.
Wer Getreide zufüttern muss, sollte die eiweißärmere Gerste statt Hafer verwenden.
Morgens vor dem Weidegang kann ein knoblauchhaltiges Futtermittel (z.B. Knoblizem von St. Hippolyt oder Knoblauch-Chips von Atcom Horse) verabreicht werden.
Gute Erfahrungen haben Ekzempferdebesitzer mit dem Ergänzungsfutter "Derma Fit" der Firma Lexa-Tierernährung gemacht. Die Kombination von Seealgenmehl, Bierhefe, Kieselgur, Krautern, Lecithion, Aminosäuren und speziellen Spurenelementen gewährt eine optimale Versorgung des Hautstoffwechsels und wirkt so positiv bei Pferden, die zu Sommerekzem neigen. Nach der Fütterungsempfehlung des Herstellers sollten für einen Haflinger vorbeugend täglich 50 g und bei aktuten Problemen täglich 100 g gefüttert werden.

2. THERAPEUTIKA
externe Anwendungen

  • Somerol
    ist ein corticoidfreies, salicylölhaltiges Präparat. Es kann zum vollständigen Verschwinden des Ekzems kommen - eine deutliche Besserung ist auf jeden Fall damit zu erreichen. Ausprobieren lohnt sich !!
  • Natural Bio Stimulator
    von Neomed pharma (zusammen mit Nutripferd-Algenmikronat) soll sehr gute Resultate bei Sommerekzemern liefern. Es wird täglich einmal oder mehrmals reichlich in die gefährdeten oder betroffenen Haut stellen eingerieben.
  • Teebaumöl
    zu Beginn unverdünnt auf die betroffenen Stellen auftragen. Sind die Symptome fast abgeklungen, kann Teebaumöl mit Jojobaöl im Verhältnis 4:6 gemischt werden. Aufgetragen wird diese Mischung einmal täglich.
  • Aegidienberger Emulsion (AE-Emulsion)
    ist wie bereits erwähnt ein gutes Prophylaktikum, das beim Flug der ersten Mücken Anfang April einmal täglich auf die gefährdeten Hautpartien aufgebracht wird.
  • Ureata Harnstoffsalbe oder Harnstofflotion (Fa. Fides)
    helfen bei verkrusteten und schorfigen Stellen (auch an der Bauchnaht).
  • Spitzwegerich-Mischung
    Spitzwegerich sehr klein geschnitten oder püriert mit etwas Wasser und 4 Eßlöffeln Essig pro Liter mischen; täglich an den befallenen Stellen anwenden.
  • Wellcare-Emulsion
    wirkt insektentötend; sie enthält ein pflanzliches Insektizid aus der Gruppe der Pyrethroide. Die Emulsion wird mit einem Plastikschwamm gleichmäßig auf dem Fell verteilt. Die Wirkung hält ca. 10 - 14 Tage an, kann bei empfindlicheren Pferden zwar auch zu Hautreizungen führen, ist im Allgemeinen aber gut verträglich.
  • Benadryllotion
    mit dem Wirkstoff Diphenhydramin ist ein juckreizstillendes Antihistaminikum und schont dadurch die Scheuer-Stellen.
  • Betaisodona - Lösung und - Salbe
    helfen sehr gut als Desinfizienz bei bereits offenen Wunden.
  • Socatyl-Salbe
    dünn aufgetragen, bringt Wunden schnell zur Abheilung.
  • Mira Fliegenschutzlotion,
    Zedan- Antimücken-Gel, Bremsen-Frei Plus etc. können bei kurzen Abendausritten vor Fliegen schützen. Normalerweise müssen diese Mittel mehrmals täglich angewendet werden.

Bei schwerer Symptomatik werden häufig cortisonhaltige Mittel injiziert oder als Salben und Lotionen aufgetragen. Sie stillen den Juckreiz und wirken entzündungshemmend.

Bei Injektionen von Corticosteroiden sollte aber in Betracht gezogen werden, dass Nebenwirkungen vom Verfohlen bis zur corticoidinduzierten Hufreheauftreten können!

Homöopathische Externa
Cardiospermum 8,0
Sensicutan Salbe ad 80,0
M.f.ungt.d.tal.dos.
oder
Cardiospermum 10,0
Sensicutan Salbe 30,0
Ung.leniens ad 100,0
M.f.ungt.d.tal.dos.

Diese Rezepturen kann man sich in der Apotheke mischen lassen. Sensicutan-Salbe enthält alfa-Bisabolol und Heparin-Natrium; sie wirkt entzündungshemmend und juckreizstillend.

Innere Anwendungen
Wie bereits bei der Fütterungsempfehlung aufgeführt, sind Hesta Mix Classic, Nutripferd, Derma Fit und Hefe wertvolle Futterergänzungen.
(Anmerkung zu Nutripferd: zusätzlich mit äußerlich angewandtem Natural Bio Stimulator soll eine Besserung bei über 50°/o der getesteten Sommerekzemer eingetreten sein!
Über 20°/o der Ekzemer wurden beschwerdefrei. Also: Diese Kombination auszuprobieren lohnt sich sicherlich!)

Ein Antihistaminikum in Tablettenform, Avil, kann versucht werden (2 x 1 Tablette täglich); die Wirkung tritt nach 2-3 Tagen ein.

Die Verabreichung von Homöopathika kann schon zur Prophylaxe sinnvoll sein.

Empfehlenswert ist:

  • Cardiospermum in der Potenz D 3, 1 x täglich 15 Tropfen ab Mitte März, zusätzlich:
  • Schwefel-Heel 2 x täglich 15 Tropfen oder alternativ:
  • Psorinoheel 2 x täglich 15 Tropfen.

Injektionstherapie:
Erfolgversprechend sind auch Injektionen mit

  • Allergosal (es enthält Apis mellifica C 6, Arsenicum jodatum C 12, Urtica C 6) alle 3 Tage 2 ml sowie
  • Dermisal (Sulfur C 30) alle 3 Tage 2 ml bis zur Abheilung unter die Haut spritzen.

Diese Therapie kann auch als Prophylaxmaßnahme empfohlen werden.

Zur Abgrenzung des Sommerekzems von Erkrankungen mit Sommerekzem-ähnlichen Symptomen sind nachfolgend die Ursachen und Symptome der eingangs erwähnten Sommerräude oder Sommerblutens (Parafilariose) kurz beschrieben:

Sommerräude oder Sommerbluten (Parafilariose)

Die Parafilariose ist eine durch Parafilaria multipapillosa (ein Wurm aus der Klasse der Rundwürmer oder Nematoden) ausgelöste, mit Knotenbildung einhergehende Hautblutung des Pferdes, die vorwiegend im Frühjahr und im Sommer auftritt. Der erwachsene Wurm, der bis zu 7 cm lang wird, lebt in Knoten im subkutanen und intermuskulären Bindegewebe. Die Blutungen entstehen, wenn sich die unter der Haut liegenden Knoten nach außen öffnen und ihren blutigen Inhalt entleeren. In diesem Sekret sind Eier und Larven enthalten. Die Übertragung geschieht durch Fliegen, die vom Sekret schlecken. Der Erreger kann in Biopsiematerial oder Abklatschpräparaten nachgewiesen werden. Bevorzugt betroffen sind der Rumpf und der Hals. Im Herbst und Winter bildet sich die Krankheit zurück; sie kann allerdings in den nächsten Jahren erneut auftreten (Therapie: Ivermectin).

Räude

Die Räude der Pferde wird durch drei Milbenarten hervorgerufen:

  • Sarcoptes equi (Grabmilbe) ist der Erreger der Kopfräude, der sich über den ganzen Körper verteilt, was zu Schuppen-, Krusten- und Borkenbildung an den befallenen Hautstellen führt.
  • Psoroptes equi befällt Schöpf, Genickgegend, Widerrist und Schweifansatz. Diese Räudeform ist aufgrund der Lokalisation am ehesten mit dem Sommerekzem zu verwechseln. Allerdings kann sich diese Form der Räude auf die Seitenflächen des Halses, Schulter, Sattellage und Kruppe ausbreiten. Der Juckreiz ist auch bei diesem Krankheitsbild das hervorstechende Frühsymptom.
  • Chorioptes equi verursacht die Fußräude, die vor allem in den Wintermonaten auftritt, am häufigsten bei Pferden mit langem Behang (Kaltblüter, Friesen).

Da Milben Spinnentiere sind, können sie nicht mit Insektiziden vernichtet werden. Zur Behandlung sind organische Phosphorsäureester-Präparate (Diazinon, Nevugon) in Form von Waschungen oder Besprühen einzusetzen.

Wenn Sie Fragen zum Sommerekzem haben, schicken Sie ein Fax oder eine Mail an:
Renate Martin, Tierheilpraktikerin
Tel.: 07307/928471, Fax: 07307/928472,
email: renate.martin@t-online.de

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