Dermisal® 11
Nützliche Hinweise
Sulfur (Synonyme: Sulfur depuratum, sublimierter Schwefel) ist ein homöopathisches Polychrest und besitzt eine tiefgreifende Wirkung auf alle Körperzellen im Sinne einer Reaktionssteigerung und Entgiftung. Hervorzuheben ist die Wirkung des Schwefels auf folgende Organsysteme:
So erklärt sich auch die vielseitige Anwendbarkeit von Schwefel als homöopathisches Heilmittel. Die homöopathische Schwefeltherapie leitet eine Aktivierung des Schwefelstoffwechsels im Organismus ein und hat hiermit eine tiefgreifende Wirkung auf alle Körperzellen im Sinne einer Reaktionssteigerung und Entgiftung.
Die Gabe von homöopathischen Schwefelkonzentrationen führt zur Erhöhung des körpereigenen Schwefelumsatzes.
Auch im Produktnamen Dermisal® wird die besondere Affinität zum Organsystem Haut deutlich, das eine wichtige Ausscheidungsfunktion im Körper hat. Daher ist ein Hauptanwendungsgebiet ist die Behandlung pathologischer (krankmachender) Hauterscheinungen - insbesondere trockene, mit Juckreiz und Brennen verbundene Ekzeme (Entzündungsreaktion der Haut), jedoch auch feuchte Ekzeme.
(Eitrige, lokal begrenzte Entzüdungsprozesse siehe unter Weravet 10 Staphylosal®).
Durch Verabreichung von Sulfur werden sowohl Stoffwechselschlacken als auch den Organismus belastende Fremdstoffe, die über eine verschmutzte Umwelt und verunreinigte Nahrung in den Körper gelangt sind, ausgeschieden. Patienten, die zuvor mit chemischen Mitteln behandelt wurden, sollten mit Dermisal homöopathisch entgiftet werden.
Da Ekzeme und Exantheme (großflächige, entzündliche Hautveränderungen) stets Ausdruck eines Entschlackungsvorganges sind, liegt die Hauptanwendung von Dermisal® in der Behandlung dieser pathologischen Hauterscheinungen.
Trockenes, stumpfes, glanzloses Fell / Haare sind typisch für die Schwefelpatienten, ebenso kann man diese in der Kleintierpraxis förmlich riechen, beispielsweise fallen Hunde durch einen unangenehmen, strengen Körpergeruch auf.
Neben einer spezifischen Therapie ist Dermisal® auch zur Unterstützung bei der Behandlung von parasitären Hauterkrankungen und Pilzbefall bei allen Tierarten angezeigt.
Auch als Restitutionsmittel (Wiederherstellung) nach Krankheiten jeder Art leistet Dermisal® gute Dienste. Es befreit den Körper von den Folgen fieberhafter Erkrankungen.
Die Wirkung von Sulfur in seiner Funktion als entgiftende Arznei wird unter dem Aspekt des Anfangs-, Zwischen- und Abschlussmittels wie folgt erläutert:
Anfangsmittel:
Bei der homöopathischen Behandlung von chronischen Erkrankungen, insbesondere wenn sie mit allopathischen Medikamenten vorbehandelt sind, sollten zwei Dermisal-Injektionen im Abstand von 3-5 Tagen verabreicht werden. Durch die Stoffwechselanregung und die induzierte (angeregte) Ausscheidung der chemischen Mittel erfolgt eine Reaktionssteigerung, die den Erfolg der homöopathischen Weiterbehandlung verbessert bzw. überhaupt erst ermöglicht (Sensibilisierung (Empfänglichkeit) des Organismus auf Homöopathika).
Zwischenmittel:
Homöopathische Behandlungen, die unbefriedigend anschlagen, können häufig durch eine einzige Dermisalgabe begünstigt werden.
Abschlussmittel:
Zur Restitution, Rekonvaleszenzverkürzung und Appetitanregung vor allem nach fieberhaften Infekten ist Dermisal das Mittel der Wahl.
Auf folgende in der Praxis bewährte Komibinationen sei hingewiesen:
| Weravet 4 | Febrisal®: | Fieberhafte Infekte |
| Weravet 5 | Vomisal®: | Vergiftungserscheinungen |
| Weravet 17 | Ferrosal®: | Infekte bei Jungtieren |
| Weravet 20 | Alleosal®: (früher:Allergosal) | Ekzeme und andere allergische Hauterscheinungen |
| Weravet 22 | Hepavet®: | Unterstützung der Leberfunktion bei Infekten und Vergiftungen |
biokanol.de
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