Strumisal® 15
Der Wirkstoff in Strumisal® ist
Euspongia officinalis: Spongia, Badeschwamm (Familie der Porifera), gehört zu den Coelenteraten oder Hohltieren. Verwendet wird das Skelett des Tierstockes, das durch vorsichtiges Erwärmen geröstet wird. Die organischen Jodverbindungen sind die wesentlichen Bestandteile von Spongia.
Wirkungsrichtung
- Schilddrüse
- Atemwege
- Geschlechtsorgane (männliche)
- Herz-Kreislauf-System
Arzneimittelbild - Leitsymptome
Trockener Husten, der sich durch Essen und Trinken bessert. Die Atmung ist erschwert. Nach geringer Anstrengung bereits schwach. Sehr ängstlich und schreckhaft. Hohe Empfindlichkeit bei Berührung am Hals, die Schilddrüse ist angeschwollen.
Verschlimmerung nachts und durch Bewegung.
Neben seiner organotropen Beziehung zur Schilddrüse besteht eine Wirkung auf die Lymphdrüsen, den Kehlkopf und die Luftröhre. Ein wesentlicher Angriffspunkt ist auch am Herzen. Eine Normalisierung der Herzfrequenz ist für die Wiederherstellung des Normalzustandes sehr hilfreich.
Neben den vorgenannten Indikationen berechtigt das Arzneimittelbild zu weiteren Behandlungsmöglichkeiten. So hat sich in der Veterinärmedizin die Anwendung bei chronischen Bronchialkatarrhen häufig bewährt.
Spongia officinalis ist in der Tiermedizin zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen indiziert, insbesondere bei Hyperthyreose und Strumabildung. Auch bei Erkrankungen der Atemwege, hier vor allem bei chronischen Bronchialkatarrhen und bei organisch bedingten Herzbeschwerden, findet Strumisal sein Anwendungsgebiet.
Die Vergrößerung der Schilddrüse bei Jungtieren ist eine wichtige Indikation für Strumisal®.
Seine therapeutische Wirkung an den Atmungsorganen entfaltet Strumisal® vor allem bei trockenen chronischen Bronchialkatarrhen mit quälendem Reizhusten ohne Auswurf. Hier ist seine Anwendung insbesondere beim Pferd zu empfehlen. Bei feuchten Bronchitiden ist dagegen Vomisal das Mittel der Wahl (s. dort).
Für die Behandlung von Rhinitis ist Spongia aufgrund seines Arzneimittelbildes angezeigt, ebenso für organische Herzerkrankungen wie starkes Herzklopfen, Tachykardie und damit einhergehende Dyspnoe sowie Strumaherz.
In der Heimtierpraxis empfiehlt sich Strumisal® als Ergänzung der Jodtherapie bei der Schilddrüsenentzündung des Wellensittichs. Es werden hierbei ca. 5 Tropfen der Injektionslösung täglich ins Trinkwasser gegeben.
Kombinationen mit anderen WERAVET-Präparaten der Firma Biokanol sind zu empfehl
| WERAVET 4 | Febrisal®: | Fieberhafte Bronchialkatarrhe und Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte |
| WERAVET 17 | Ferrosal®: | bei Jungtiererkrankungen |
| WERAVET 23 | Tonsillusal®: | Angina, Lymphdrüsenschwellungen |
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