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Traumisal® 7

Der Wirkstoff in Traumisal® ist Arnica montana, auch Berwohlverleih oder Johannisblume genannt. Die leuchtend gelb blühende Arnica wächst in den Bergregionen Europas und Sibiriens. Verwendung findet der getrocknete Wurzelstock.

Arnica ist ein homöopathisches Polychrest (= ein Homöopathikum mit besonders großem Wirkungsspektrum). Es ist das Hauptmittel der Homöopathie gegen Traumafolgen. Bereits die Bezeichnung dieses Arzneimittels deutet auf das Anwendungsgebiet hin.

Wirkungsrichtung

  • auf Herz
  • arterielles Gefäßsystem
  • venöses Gefäßsystem
  • Magen-Darm-System

insbesondere

  • nach Unfällen
  • bei Verletzungsfolgen

Leitsymptome sind wundes, lahmes, gequetschtes Gefühl im ganzen Körper, wie zerschlagen. Jede Unterlage erscheint zu hart, fortwährendes wälzen auf der Suche nach einem weichen Platz. Fürchtet sich vor Berührung.

Die Behandlung von Verletzungen verschiedenster Art gehört zu den häufigsten Problemen in der tierärztlichen Praxis. Unfälle, Beißereien, aber auch Operationen führen zur Traumatisierung des Gewebes mit und ohne Zusammenhangstrennung: Stich- und Schnittwunden, Distorsionen (Verstauchungen, Zerrungen), Kontusionen (Prellungen, Quetschungen), Knochenbrüche, Luxationen (Verrenkungen), Prellungen und Hämatome (Blutergüsse) seien hier nur als wichtigste genannt.
Arnica bewirkt ferner die Granulation von Wunden und die Organisation von Hämatomen.
Es empfiehlt sich daher Traumisal® möglichst umgehend nach Unfällen und anderen zur Traumatisierung

führenden Gewebsverletzungen zu verabreichen.
Homöopathische Mittel sind hier in der Lage, den Heilungsverlauf günstig zu beeinflussen, die Schmerzempfindung herabzusetzen sowie die Blutungsneigung zu vermindern.

Auch Schmerzzustände bei Bandscheibenschäden und chronischen Gelenkserkrankungen werden durch Traumisal® deutlich gebessert.
Es wirkt als Muskeltonikum z.B. bei Myalgien (Muskelschmerz) durch Überlastung. Ebenso werden die Folgen bereits länger zurückliegender Verletzungen günstig beeinflusst.
Muskel- und Nervenschmerzen nach körperlicher Anstrengung (Sportpferde, Jagdhunde) werden mit Arnica gebessert.
Bei der Katze ist Arnica das Schmerzmittel der Wahl, da die Katze auf die meisten allopathischen Schmerzmittel äußerst empfindlich reagiert (Magenschleimhautreizungen, Erbrechen).

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