Brennessel, Urtica urens
Die Brennessel ist sicher jedermann bekannt. Sie wächst auf Schutt, Ödland, in Wäldern und in Hecken. Sie ist ein weitverbreitetes Garten und Ackerunkraut. Wer sie anfasst, verspürt schnell das Brennen auf der Haut.
In der Homöopathie - Ähnliches mit Ähnlichem - hilft die Brennessel gegen Brennen und Jucken auf der Haut, gegen Ausschläge, aber auch bei Entzündungen der Gelenke, klassischerweise auch zur Entgiftung.
Die Brennessel ist ein Mittel, mit dem sich im Sinne des Ähnlichkeitsprinzips gute Behandlungsergebnisse bei Hautausschlägen und Juckreiz erzielen lassen.
Die kleine Brennnessel wird nur 15 cm bis 45 cm hoch und jede Pflanze hat sowohl weibliche als auch männliche Blüten. Die Früchte sind kleine, eiförmige Nüsschen, die von den Kelchblättern umgeben sind. Die Pflanze bevorzugt nähstoffreiche Böden und kann sich rasch ausbreiten. Stängel und Blätter sind mit Brennhaaren besetzt. Bei Berührung der frischen Pflanze brechen die kugelförmigen Spitzen der Brennhaare ab, so dass ihr Inhalt (Ameisensäure, biogene Amine und weitere Substanzen) in die Haut freigesetzt wird und das typische Brennen auf der Haut und die Quaddelbildung bewirken.
Junge Blätter und Triebe besitzen noch keine Brennhaare, so dass sie als nährstoffreiches Gemüse oder Salat verzehrt werden können.
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